Dienstag, 6. Dezember 2011

[Infodoodle] 7 Quick Tips for a Successful Blog

Hübsch. Aber nicht nur die Umsetzung, sondern auch Veronica Maria Jarskis knappe Erläuterungen, die die Grundlage zu diesem Infodoodle darstellen, nämlich wie Blogs sein müssen, um erfolgreich zu sein.

(Quelle: Marketing Profs)

Ergänzend sei noch dieser Blogbeitrag empfohlen: Success of a Blog

Mittwoch, 23. November 2011

Selbsthilfe 2.0 - Warum Soziale Netzwerke für das Gesundheitswesen besonders geeignet sind

Beim diesjährigen Kongress Klinikmarketing in Köln, 23. November 2011, habe ich im Panel „Empfehlungsmarketing im Netz – die Onlinepräsenz als Visitenkarte“ eine Präsentation zum Thema "Selbsthilfe 2.0" gehalten.
Die Präsentation inkl. Erläuterungen finden Sie hier auf Slideshare:

Montag, 21. November 2011

Schöne neue Arbeitswelt: sollten die Anforderungen des Arbeitsmarktes nicht auch curricular umgesetzt werden?

Als jemand, der beruflich viel mit Rahmenlehrplänen und Curricula zu tun hat, wundere ich mich immer wieder über die Halbwertszeit von Lehrplänen. Mögen die Anforderungen des Arbeitsmarktes zwar maximal kurzfristig berücksichtigt werden, so wird überhaupt nicht thematisiert, was es konkret bedeutet, dass die Arbeitswelt im Wandel ist. Schöne neue Arbeitswelt - eine Metapher: aber für was? Liebe Auszubildende, habt ihr denn eine Idee davon, dass ihr alle paar Jahre den Arbeitsplatz wechseln werdet? Oder das ihr home-based arbeiten werdet, wodurch die Trennung von beruflich und privat hinfällig wird? Ein eigenes Büro werdet ihr vielleicht auch nicht haben, sondern mit eurer Chipkarte öffnet ihr den Work Container, der gerade frei ist. Usw. usf.

Sollte es nicht gerade die Aufgabe von Berufsfachschulen sein, ihre Auszubildenden darauf vorzubereiten? Meines Erachtens schon. Wie aber, da Lehrpläne eine Halbwertszeit haben?

Welchen Anforderungen sehen sich unsere Auszubildenden in fünf, zehn, zwanzig Jahren gegenüber? Wie wird unsere Zukunft angesichts des Wandels in der Arbeitswelt aussehen? Wir wissen es nicht, aber schon heute zeichnen sich Trends ab: Demografischer Wandel, Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft, Globalisierung und Individualisierung der Arbeit, Neue Mobilitätsmuster, Digitales Leben, Wissensbasierte Ökonomie und Business Ökosysteme werden sich auf die Arbeitswelt auswirken. Unsere Auszubildenden sollten daher schon im Rahmen ihrer Ausbildung einen Eindruck von den Prozessen erhalten, die hinter diesen Entwicklungstrends stehen, so dass sie ihre individuellen Chancen und Möglichkeiten in der sich veränderten Arbeitswelt erkennen – und gut vorbereitet nutzen. Was spricht also dagegen, sie mit einem Modul vorzubereiten? Nichts. Im Gegenteil, alles spricht dafür.

„Anforderungen des Arbeitsmarktes“ bedeutet immer auch „Anforderungen an den Arbeitnehmer“. Ausbildung, zumindest meinem Verständnis nach, stellt den Menschen mit all seinen körperlichen, seelischen, sozialen und kulturellen Belangen in den Mittelpunkt. Das Wichtigste ist der Mensch. Und dem Menschen beste Start- und Entwicklungschancen zu bieten, sollte das Ziel aller Qualifizierungsangebote sein. Leben, lernen und Arbeiten wird als ständiger Prozess verstanden, dessen Phasen ineinandergreifen und -wirken. Ausgehend von einem solchen Menschenbild gilt es vor allem, den Menschen mit all seinen Sinnen und seinen Fähigkeiten, den „human resources“, neu kennen zu lernen, wozu er sich erst selbst kennenlernen muss.

Und jetzt die gute Nachricht: im neuen Rahmenlehrplan für die zweijährige Ausbildung „Medizinischer Dokumentationsassistent“ wird ein solches Modul curricular verankert sein.

Samstag, 19. November 2011

schnittstelle:wissen zu Gast beim Kongress Klinikmarketing in Köln, 23. November 2011

„Empfehlungsmarketing im Netz – die Onlinepräsenz als Visitenkarte“ lautet das Panel, in dem ich unter der Überschrift "Quergedacht" ab 11:05 Uhr zum Thema "Die Gesundheitscommunity - Die Selbsthilfegruppe war gestern" referiere. Ich werde zunächst erläutern, wie Social Media funktionieren, um sodann auszuführen, warum sie gerade für das Gesundheitswesen besonders geeignet sind. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem ePatienten. Dazu zeige ich viele Beispiele für gelungene Online Communities und Social Media-Kampagnen, um abschließend zehn Thesen zu präsentieren, wie Online Communities zu sein haben, damit sie funktionieren.

Das komplette Programm zum diesjährigen Kongress Klinikmarketing finden Sie hier.

Freitag, 18. November 2011

Neue Zeitschrift: "Versorgung gestalten - Wege im Gesundheitswesen"

Ab sofort ist mit "Versorgung gestalten - Wege im Gesundheitswesen" eine neue Zeitschrift online und als Printausgabe verfügbar, die auf aktuelle und innovative Versorgungsprojekte im Bundesgebiet fokussiert, und zwar vor dem Hintergrund des sich wandelnden Gesundheitsmarktes. Dazu werden die Beteiligten, deren Motivationen, die Mehrwerte für Patienten, sowie die Berater eines solchen Versorgungsmodells vorgestellt, die dieses initiiert und umgesetzt haben. 
 
Mit der Zeitschrift möchte die Frankfurter MedizinRecht.de Verlag GmbH nach eigener Angabe Impulse und Akzente setzen sowie konkrete Beispiele von erfolgreichen Versorgungsstrukturen aufzeigen, die helfen sollen, die Herausforderungen einer zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung zu bestehen. 

Die Projekte stammen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands und werden aus dem Gesundheitsmarkt an die Redaktion und den Verlag herangetragen. Die Redaktion lädt Interessierte daher ein, ihre Projekte und Erfahrungen an die Redaktion und den Verlag (redaktion(at)versorgung-gestalten.de) heranzutragen.

Samstag, 15. Oktober 2011

Social Media-Guidelines: Unternehmen erstellen Regeln zur Kommunikation im Social Web [mit Infografik]

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich, Mitarbeitern klare Regeln zur Kommunikation im Social Web an die Hand zu geben. In den Jahren 2010 und 2011 wurden jeweils mehr als doppelt so viele Richtlinien über den Umgang mit dem Web 2.0 veröffentlicht als noch 2009. AUSSCHNITT Medienbeobachtung hat 55 öffentlich verfügbare Social Media-Guidelines auf der Basis einer klassischen Inhaltsanalyse untersucht. Die Ergebnisse hat das Unternehmen in einer Studie zusammengestellt und unter www.ausschnitt.de/socialmediaguidelines veröffentlicht.

In Social Media ist Berufliches und Privates schwer trennbar. Unternehmen sehen sich zunehmend gezwungen, den Umgang mit sozialen Netzwerken in Bezug auf das Arbeitsumfeld zu regeln und Tipps im Umgang mit solchen Plattformen zu geben. Trotz der großen Unterschiede folgende Ergebnisse kurz zusammenfassen:
  • Die Mehrheit der untersuchten Social Media-Guidelines stammt von weltweit tätigen Konzernen. Etwa die Hälfte von ihnen stammt aus Industrie, Handel und der IT-Branche.
  • Unternehmen wünschen sich Angestellte, die im Social Web "ehrlich", "authentisch", "respektvoll", "höflich" und "transparent" auftreten. Häufig fordern Firmen zudem ihre Mitarbeiter dazu auf, ihren "gesunden Menschenverstand" einzusetzen.
  • - 53% der Unternehmen nutzen Social Media-Guidelines nicht nur, um Rahmenbedingungen für die Kommunikation in Social Media festzulegen, sondern auch, um eindeutige Inhaltsempfehlungen zu geben.
  • Arbeitgeber fordern Verbindlichkeit. Fast zwei Drittel aller von AUSSCHNITT Medienbeobachtung untersuchten Social Media-Guidelines sind für Mitarbeiter bindend.
  • 62% der Arbeitgeber bitten um Identifikation der Arbeitnehmer im Netz.
  • Ein Drittel aller Arbeitgeber droht bei Nichtbeachtung der Social Media-Guidelines mit Konsequenzen. Diese können von der Löschung der Beiträge bis hin zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses reichen.
  • Zwei Drittel der Unternehmen wünschen keine öffentlichen Kommentare zu ihren Social Media-Guidelines.
Weitere Ergebnisse und ausführliche Erläuterungen zu den Untersuchungsaspekten hat AUSSCHNITT Medienbeobachtung in der Studie zusammengestellt. Die Ergebnisse bieten unter anderem eine Übersicht zur inhaltlichen Ausgestaltung der Guidelines, zur Haltung der Unternehmen gegenüber Social Media und zu den Handlungsspielräumen der Mitarbeiter. Die darin erkennbaren Trends und Tendenzen sollen den PR- und Marketing-Verantwortlichen beim Verfassen eigener Social Media-Guidelines helfen.

Web-Links:

Studie: www.ausschnitt.de/socialmediaguidelines

Infografik zur Studie:www.ausschnitt.de/socialmediainfografik


Analysebasis:

55 öffentlich verfügbare Social Media-Guidelines (36 deutschsprachige, 19 ausgewählte englischsprachige). Die Stichprobe ist nicht repräsentativ. Die Ergebnisse sind als Tendenzen zu verstehen.

(Quelle:
AUSSCHNITT Medienbeobachtung)

Mittwoch, 12. Oktober 2011

DIN ISO 26000:2011 - Ein Leitfaden für Corporate Social Responsibility (CSR)

Die Wirtschaftsethik hat eine neues Buzzword: Corporate Social Responsibility (CSR). Darunter versteht man den freiwilligen Beitrag eines Unternehmens zu einer nachhaltigen Entwicklung, die über die gesetzlichen Forderungen (Compliance) hinausgeht. CSR bezeichnet dabei ein verantwortliches unternehmerisches Handeln im eigentlichen Geschäftsfeld, bezieht ökologisch relevante Aspekte mit ein und umfasst die Beziehungen und den Austausch mit allen relevanten Anspruchs- bzw. Interessengruppen, den so genannten Stakeholdern, worunter nicht nur Kunden und Geschäftspartner, sondern selbstverständlich auch die eigenen Mitarbeiter gehören. 

Klingt umfassend, nicht wahr? Dadurch dass Märkte weit stärker zu Gesprächen geworden sind, als es sich das Cluetrain Manifest 1999 noch hatte vorstellen können, ist es mit der Freiwilligkeit von CSR jedoch so eine Sache: Durch veränderten Rahmenbedingungen, bedingt durch Vernetzung, verbesserte Informations- und Kommunikationstechnologie und die gestiegene Bedeutung von kritischen Nichtregierungsorganisationen, ist die Öffentlichkeit, sind die Verbraucher weitaus kritischer und zwingen Unternehmen geradezu dazu, sich mit CSR auseinanderzusetzen. Das gilt für global agierende Konzerne, überregional tätige KMU genauso wie für national wie lokal arbeitende Bildungsträger. Unabhängig davon, ob man will oder nur glaubt, wollen zu müssen: wie kann die Umsetzung von ISO 26000 geschehen?

Zwar ist mit der internationalen Norm ISO 26000 erstmalig ein Framework geschaffen worden, das es Organisationen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen weltweit ermöglicht, ihre gesellschaftliche Verantwortung, also die Corporate Social Responsibility (CSR), systematisch zu identifizieren und zu priorisieren. Aber es handelt sich um einen Leitfaden, keine Norm. Keine Norm, "nur" ein Leitfaden? Ganz recht: Diese Norm ist ein Leitfaden, jedoch keine Managementsystemnorm wie EN ISO 9000 ff. Sie bietet Empfehlungen, Ratschläge, macht Vorschläge und gibt Orientierung. Man kann aus der ISO 26000 anwendbare Empfehlungen auswählen, aber man muss es nicht. Wäre sie eine Norm, so müsste man sie als Ganzes befolgen. Und weil sie nicht den Charakter einer Norm hat, ist sie für die Anwendung zur Zertifizierung nicht geeignet. Man kann sein Unternehmen nicht nach ISO 26000 zertifizieren lassen, auch wem es sinnvoll erschiene. Aber man kann den Empfehlungen individuell folgen. Und meines Erachtens sollte man auch. Wie man als Unternehmen vorgehen kann, ist auf den Seiten der International Federation of Standards Users (IFAN) zusammengestellt und auch hier.

Das Potenzial, welches ISO 26000 für Unternehmen und Organisationen bietet, liegt in der Motivation. Der Motivation des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und Kunden, kurz: aller Stakeholder. ISO 26000 zeigt Unternehmen, wie sie gesellschaftliche Verantwortung in ihre Wertvorstellungen und Praktiken integrieren können.

Gerade einem Bildungsträger stünde die vertiefte Auseinandersetzung mit einem solchen auf Nachhaltigkeit ausgelegten Leitfaden recht gut, denn er ist als Multiplikator tätig. Zudem käme er einem Wunschgedanken der Schulgesetzgebung auch praktisch nach. So heißt es z. B. in § 2 Absatz 4 des nordrhein-westfälischen Schulgesetzes, dass "die Schule [...] die Entfaltung der Person, die Selbstständigkeit ihrer Entscheidungen und Handlungen und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt" zu fördern habe und dass sie die Schülerinnen und Schüler befähige, "verantwortlich am sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilzunehmen und ihr eigenes Leben zu gestalten." Nichts anderes bedeutet CSR.



Montag, 10. Oktober 2011

Study: Healthcare in Europe and in the USA

In 2006, Europ Assistance Group and the Cercle Santé Société started with CSA Institute an European annual barometer about "relationship and behaviours of European towards their healthcare system". The objectives are both to measure and compare public opinion about health main topics and look into evolutions.
 
Studied topics are
  • Assessment of the healthcare system and of quality of care
  • Healthcare and social requirements
  • Patients mobility for access to treatment
  • Management of ageing and dependent people
  • New technologies
  • Prevention
  • Contribution of healthcare sector to economy
Free download here.

Heute vor elf Jahren: Siemens vollzieht die Wandlung zur "E-Driven Company"

Es war nur eine Pressekonferenz, aber schon der Titel war durchaus bemerkenswert: "Siemens The E-Driven Company". Und was Heinrich von Pierer, der damalige Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, an eben jenem 10. Oktober 2000 in München verkündete, war nichts Geringeres als Siemens' Eintritt in die E-Welt. Er tat dies mit wunderbar markigen Phrasen wie "Wir schaffen New Economy mit Substanz" oder auch "Leadership von der Spitze weg und Commitment auf allen Führungsebenen". Nun ja, die Noughties waren bekanntermaßen in Sachen Sprachverwendung so vollmundig wie experimentierfreudig... 

Während von Pierer also das Hohelied des E-Business sang, erläuterte er, warum die Transformation von Siemens zur E-Company bitter nötig sei, und er erklärte dies aus der unternehmenskritischen Notwendigkeit heraus, im richtigen Moment auf das Wissen des gesamten Unternehmens zurückgreifen zu können. Knowledge Management also, was es auch vor 2000 schon bei Siemens gegeben hatte. Neu war aber, dass im Siemens-Intranet jüngst ein Programm namens Sharenet implementiert worden war, was sich schon kurz nach der Einführung bestens bewährt habe, wie von Pierer an einem Beispiel erläuterte.

Dabei formulierte von Pierer das legendäre Bonmot "Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß" übrigens von Siemens selbst "in einem Anfall von Selbstironie" geprägt, um den ungenügenden Wissensaustausch unter und zwischen Unternehmensbereichen, Abteilungen und Arbeitsteams aufs Korn zu nehmen um in "Siemens weiß, was Siemens weiß". Was freilich nicht mehr ganz so geflügelt klingt und daher in den einschlägigen Veröffentlichungen zum Thema Wissensmanagement oder den zahlreichen Präsentationen auf einschlägigen Tagungen zugunsten des ersten Zitats gerne unterschlagen wird.

Ich habe mir die Rede nochmals durchgelesen und fand eine andere Bemerkungen wesentlich visionärer:
Siemens ist eines der größten menschlichen Netzwerke.
Bei Siemens arbeiten weltweit 440.000 Mitarbeiter, davon weit mehr als 10 Prozent
nämlich über 50.000 in Forschung und Entwicklung. In jedem Winkel der Welt, in jeder Kultur und jeder Zeitzone sind Siemens-Mitarbeiter zuhause. Das ist unsere einzigartige Quelle für Knowledge Sharing.
Wenn Sie mögen, lesen Sie die ganze Rede von Pierers hier.

Notabene: Für alle diejenigen, die sich für den Einfluss des Englischen auf die deutsche Gegenwartssprache interessieren, sei von Pierers Rede als Lehrstück in Sachen Denglisch, Engleutsch & Germish wärmstens ans Herz gelegt. Kostprobe gefällig?
Meine Damen und Herren,

ich habe eine Vision, was die E-Welt für Siemens bringen wird, und diese Vision steht nicht in den Sternen, sondern ist zum Greifen nahe:

Siemens, eine E-Community aus 440.000 Networkern!
Siemens, der Leader der E-Conomy!
Siemens, New Economy mit Substanz!

Siemens.com, der E-Outperformer!

Da wollen wir hin, und das werden wir schaffen.
D'oh!

Sonntag, 9. Oktober 2011

Personal Branding: How we market ourselves to others

Dan Schawbel defines personal branding as 
"the process by which individuals and entrepreneurs differentiate themselves and stand out from a crowd by identifying and articulating their unique value proposition, whether professional or personal, and then leverage it across platforms with a consistent message and image to achieve a specific goal. In this way, individuals can enhance their recognition as experts in their field, establish reputation and credibility, advance their careers, and build self confidence".
Or in shortform: "How we market ourselves to others".

I have tested a couple of social networking sides which aims are to enable people to open a professional as well as fancy profile easily: unfortunately providers like flavors.me, krop.com, dropr.com, carbonmade.com were not me. Not that their features were boring or improper, no, their target audience is to be find in creative areas like designers and music producer and me, well, I am an education manager working in the field of corporate social responsibility (CSR). I am quiet creative as a photographer in my private life so I would have had enough pictures for a portfolio but hey!, it has nothing to do with my business life. Sure, Uli? Tee hee. 

Someone gave me the advise to check out wordpress.org with their dozens of themes and css, but I don't have a provider and to be honest I wasn't in the mood to go and grab on. So I finally found out that tumblr.com was the tool of my choice, at least with the right theme which I had found here

So here is the result of my first steps in personal branding called "Sustainable concepts for education" ("Nachhaltige Bildungskonzepte").

What do you think?

Freitag, 7. Oktober 2011

Wenn der Dokumentar auf den Hund kommt - wird er zum Maulwurf?

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass während meiner postgradualen Ausbildung am Institut für Information und Dokumentation (IID) der Fachhochschule Potsdam die Tätigkeit des wissenschaftlichen Dokumentars beim Information Retrieval, der Recherche also, mit der eines Golden Retriever gleichgesetzt wurde. So wie dieser vorzugsweise dasjenige Entlein wiederbrächte, welches vorher von Herrchen oder Frauchen erlegt worden war, so könne jener auch nur diejenigen Informationen wiederfinden, die vorher abgelegt worden wären. Denn zum Zwecke des Wiederfindens seien sie schließlich gespeichert worden, lernten wir.

Ich fand das passiv und wenig kreativ und auch ein bisschen despektierlich, denn ich war, einerseits als Historiker die kreative Archivarbeit gewohnt, andererseits gerade vom Fachjournalismus kommend, durchaus der Meinung, dass Dokumentation nicht bei der Zuarbeit im Sinne der Informationsvermittlung ende, sondern - je nach Branche, Aufgabengebiet, Arbeitsteilung - ein gleichsam schöpferischer Prozess sei. Das versuche ich in meiner derzeitigen Tätigkeit als Leiter einer Ausbildungseinrichtung für Medizinische Dokumentationsassistenten Informationsmanager weiterzugeben.

Jetzt (ich hatte vorher keine Zeit!) muss ich im Juli/August-Heft von "Information. Wissenschaft & Praxis" (IWP), der Verbandszeitschrift der DGI, im Zusammenhang mit der Abwicklung des Studiengangs Information und Dokumentation an der FH Potsdam, unter der Überschrift "Das Tot-Schweigen der Dokumentation" Folgendes lesen:
"Und sind Dokumentare im Grunde nicht schon immer wie Maulwürfe gewesen, die im Verborgenen tätig sind? Wie Ghostwriter oder Literaturübersetzer - zwar unersetzliche Partner, ohne die bestimmte Reden nie gehalten würden und keine Weltliteratur möglich wäre, von den Personen ihrer Umgebung, die von ihnen profitieren, auch hoch geschätzt, aber eben zumeist unerkannt, unsichtbar, ungenannt?"
Da sei es doch kein Wunder, dass man statt "Dokumentar "doch lieber "Records Manager, Informationsarchitekt, Informationsmanager" usf. sein wolle.

Das Editorial endet sodann mit dieser Empfehlung:
"Doch wenn wir eine Redokumentarisierung (Hervorhebung im Original; U. W.) wollen, dann müssten wir auch in unseren Bezeichnungen offensiv dazu stehen und dürfen die Dokumentation nicht totschweigen oder mit Anglizismen und Informatikjargon zudecken."
Das klingt eher altbacken-konservativ als berufsständisch-selbstbewusst, und ob ich die neue Studierendengeneration, die allesamt aus digital natives besteht, mit solchen Sprüchen hinterm iPad hervorlocken kann, halte ich für fraglich und letztlich für kontraproduktiv. Aber wir müssen sie hervorlocken, allein weil die Branche den Nachwuchs braucht. Und weil uns sonst das widerfahren kann, was der SMD in Ulm passiert ist: man wird mangels Nachfrage abgewickelt - und beraubt eine ganze Branche vielleicht nicht der besten, aber auf jeden Fall ganz hervorragend ausgebildeter Köpfe.

Und hey!, sind nicht gerade wir Dokumentare diejenigen, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, sich an Inhalten zu orientieren und diese zu erschließen, nicht aber irgendwelche Bezeichnungen? Ich glaube ja. Macht sich Redokumentalisierung wirklich an Namen oder Berufsbezeichnungen fest? Ich glaube nicht. Kann sich unsere Branche solches konservatives Gebaren leisten? Ich glaube nicht. Zementierte ein Festhalten an Namen (wohlgemerkt nicht an Inhalten) nicht gerade dem maulwurf-esken Touch, der unserer Branche anhaftet? Davon bin ich überzeugt.

Auch wenn neuerdings, d. h. seit Bologna, Bezeichnungen wie "XY-management" ein bisschen inflationär verwendet werden, so halte ich es für gerechtfertigt, einen Berufsstand wie den der Dokumentare aus der Passivität ihrer Nomenklatur zu befreien. Der DVMD hat es 2010 vorgemacht und sich von "Deutscher Verband Medizinischer Dokumentare" in "Der Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin" umbenannt. Dafür gab es handfeste inhaltliche Gründe, die der Veränderung der verschiedenen Berufsbilder innerhalb des Medizinischen Informationsmanagements Rechnung trugen. Dass die Bezeichnung "Dokumentation" schon immer irgendwie unsexy klang, spielte nur eine untergeordnete Rolle, wurde aber billigend in Kauf genommen. Ob die Umbenennung marketingtechnisch wie verbandspolitisch von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt jetzt abzuwarten.

Hinsichtlich des profession branding halte ich es persönlich jedenfalls für einen längst überfälligen Schritt.

Montag, 3. Oktober 2011

Wenn ein Sieg doppelt schmeckt. Absolventin der Euro-Schulen Trier erneut ausgezeichnet

Andrea Greve darf sich schon wieder freuen. Nachdem sie im Februar 2011 bereits mit dem Juniorenpreis des Fachverbands für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin (DVMD e. V.) ausgezeichnet worden war, erhielt sie nun auch den renommierten GMDS-Förderpreis für Studierende. Das ist durchaus ungewöhnlich, denn Andrea Greve wird nicht für eine Diplomarbeit ausgezeichnet, sondern für ihre Abschlussarbeit als Medizinische Dokumentationsassistentin (MDA). Diese Abschlussarbeit, bei der es sich um die Zwischenauswertung der Psoriasis-Studie handelt, hatte sie im Rahmen ihres Praktikums als MDA am Universitätsklinikum Erlangen erstellt. Das deutet einmal mehr daraufhin, wie hochwertig die Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin an den Euro-Schulen Trier ist, wenn deren Absolventen auch mit Hochschulabsolventen mithalten können.

Die Psoriasis oder Schuppenflechte ist eine der häufigsten chronisch entzündlichen Erkrankungen des Menschen. Je nach Verlauf und Ausmaß der Erkrankung kann die Lebensqualität des Betroffenen erheblich eingeschränkt sein. Wie bei den meisten chronischen Erkrankungen ist es daher für den Patienten umso hilfreicher, je tiefer sein Wissen um seine Krankheit ist: nur dann kann er adäquat mit seiner Krankheit umgehen. Erfolg versprechen Schulungsmaßnahmen, jedoch werden diese für Schuppenflechte in Deutschland bislang kaum angeboten. Wohl aber in der Universitäts-Hautklinik Erlangen, die diese im vierten Jahr anbieten und mittlerweile über 100 Betroffene geschult haben. Doch wie ist es um die Wirksamkeit solcher Schulungen bestellt? Besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Schulungen von Patienten mit Schuppenflechte und der Verbesserung von deren Lebensqualität? Bisher stand der statistische Beweis noch aus.

Diesen Beweis hat Andrea Greve mit ihrer Abschlussarbeit „Effekte von standardisierten Schulungsmaßnahmen auf Krankheitsaktivität und Lebensqualität bei Erwachsenen mit Psoriasis“ nun erbracht. Und das Ergebnis ist durchaus beeindruckend: Dass sich die Schulungen positiv auf die Lebensqualität der Erkrankten auswirken, fand die Triererin in ihrer statistischen Untersuchung heraus, die sie als Projektarbeit im Rahmen ihrer Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin (MDA) an den Euro-Schulen Trier erstellt hatte. Das bedeutet konkret, dass die Erkrankten zwar nicht gesund werden, jedoch ihre Krankheit akzeptieren lernen und sich einfach besser fühlen, und das sogar noch ein Jahr nach der Schulung.

Andrea Greve nahm den mit 500 Euro dotierten Förderpreis auf der 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) am 28. September 2011 in Mainz aus den Händen von Prof. Dr. Johannes Haerting entgegen, dem Vorsitzenden der GMDS. „Nachdem der DVMD-Juniorenpreis in der Kategorie ‚Praktikums- und Studienarbeiten Medizinische Dokumentationsassistenz’ ununterbrochen seit 2005 nach Trier geht, freuen wir uns mit Andrea Greve über den erstmaligen Gewinn des GMDS-Preises“, strahlt Ulrich Wirth, Leiter der Höheren Berufsfachschule für Medizinische Dokumentationsassistenten: „Das beweist einmal mehr, dass sich unsere berufsfachschulische Ausbildung auch locker gegenüber entsprechenden Studienangeboten behaupten kann.“

Die Ausbildung zur MDA an den Euro-Schulen Trier dauert zwei Jahre und beinhaltet die Hauptfachgruppen Medizin, Dokumentation, EDV sowie Organisation und Projektmanagement. Sie kann als Erstausbildung für Schulabgänger ab der Mittleren Reife absolviert werden. Als Weiterbildung ist der Beruf des MDA interessant für diejenigen, die bereits eine Ausbildung im pflegerischen, medizinisch-technischen oder kaufmännischen Bereich gemacht haben und sich weiter qualifizieren wollen. Der neue Kurs hat soeben am 4. Oktober 2011 begonnen, einige wenige Plätze sind für Schnellentschlossene noch frei.

Bildunterschrift: 
Andrea Greve (links) nimmt den Förderpreis aus den Händen des GMDS-Vorsitzenden Prof. Dr. Johannes Haerting entgegen (Foto: Ulrich Wirth)

Montag, 19. September 2011

Wissensbasiertes Marketing im Bildungssektor?


Bildungsbedarfe und Bildungsangebote frühzeitig aufeinander abzustimmen, ist für Bildungsanbieter nach betriebswirtschaftlicher Logik geschäftskritisch. Da Hintergrundwissen bereits bei der Angebotsentwicklung vorliegen sollte, müssen Bildungsanbieter konkrete Strategien und Vorgehensweisen kennen, um Nutzerbedürfnisse zu ermitteln: etwa anhand von Forschungsliteratur oder nötigenfalls eigener Erhebungen. Kenntnisse der sozialwissenschaftlichen Berufs- und Verbleibsforschung sind hier von Vorteil. Dennoch wird dieser Abgleich viel seltener systematisch vorgenommen, als eigentlich nötig wäre, was wahrscheinlich dem hohen Aufwand gezollt ist.

Demografischer Wandel, Agenda 2020, 10-Jahrespläne usf. aber haben wir überhaupt die passenden Bildungsprodukte? Kennen wir unseren Markt, kennen wir unsere Zielgruppe? Dann lernen wir sie doch kennen! Mit Kundenbefragungen ist intendiert, Marktdaten zu erhalten, um über ein zielgruppenorientiertes Marketing markt- und zielgruppengerechte Bildungsprodukte entwickeln zu können. Durch Interaktion und Kooperation mit den Befragten wird Wissen ausgetauscht bzw. neu generiert. Potenzielle Kunden werden dabei frühzeitig in den Produktentwicklungs- und Marketingprozess eingebunden. Damit geht es letztlich um die Implementierung von Wissensmanagement in den Marketingprozess, mithin um wissensbasiertes Marketing.

Darauf hat sich die schnittstelle:wissen spezialisiert. Und wenn Sie das interessiert, treten wir sehr gerne in den Dialog.

BVDW: 10 Thesen zur Zukunft von Social Media in 2011 *

Wofür Martin Luther und das Cluetrain Manifest noch jeweils 95 Thesen benötigten, schafft der Düsseldorfer Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. mit nur zehn Thesen in einer Pressemitteilung, aus der ich hier ausgiebig zitiere: zehn Thesen zur Zukunft von Social Media in 2011. Die Fachgruppe Social Media im BVDW sieht wesentliche Veränderungen in vielen Unternehmensbereichen wie Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Marktforschung, Kundenbindung, Personal und Produktentwicklung. Vor allem mittelständische und kleine Unternehmen werden 2011 Social Media intensiver nutzen. 

Zusammenfassend konstatieren die Düsseldorfer, dass im Moment Social Media überweigend im Marketing und für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Doch im Laufe des Jahres würden Social Media in weiteren Bereichen wie Personal, Marktforschung und Produktentwicklung an Bedeutung gewinnen. Insbesondere die KMU, die kleinen und mittelständischen Unternehmen also, entdeckten zunehmend die Vorteile der direkten Kommunikation mit dem Nutzer für sich, so die frohe Botschaft der digital marketeers, denn dass bedeute steigende Budgets in 2011.

Die Thesen sind m. E. nicht wirklich spektakulär oder provokant und klasse wäre gewesen, wenn's dazu auch eine Studie gegeben hätte, die die Prognosen untermauert. So ist es nichts als alter Wein in neuen Schläuchen, der aber durchaus mundet...
Aber schön, dass jemand sich die Mühe gemacht hat, sie in einer knappen Übersicht zusammenzustellen. Im Einzelnen wurden die folgenden Thesen aufmerksamkeitserregend an die Tür der Düsseldorfer Hausbrauerei Uerige angeschlagen verkündet.

1. Social Media wird in Unternehmensorganisationen integriert
Die Frage nach der richtigen Organisationsform für den Bereich Social Media wird ein größeres Thema. „Hobby-Lösungen“ mit Praktikanten haben ausgedient. Die Phase eines Hypes oder Trends ist vorbei, Social
Media wird zum Alltag und will disziplinübergreifend organsiert werden. Der Bereich der Unternehmenskommunikation wird hierbei über alle Abteilungen hinweg eine zentrale Rolle spielen.

2. Employer Branding 2.0 
Employer Branding in Social Media wird zum essentiellen Bestandteil für Unternehmen bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern. Statische
Personalbereiche auf Homepages und reine  Anzeigenportale waren gestern. Nicht nur Kunden werden anspruchsvoller, auch Bewerber setzen auf User Generated Content in ihrem Entscheidungsprozess und informieren sich über die  Unternehmen anhand ihrer eigenen Präsenz und ihrer Bewertung sowie der Aktivitäten ihrer Mitarbeiter in Social Media.

3. Die Produktentwicklung wird sozialisiert
Die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen wird auf breitere Beine gestellt. Eine extrem breite Wissensbasis als Input zur Produktentwicklung und extrem schnelles Feedback intern wie extern führt zunehmend zu "Adaptive Engineering". Bald könnte die Zeit langwieriger Marktforschungsaktivitäten wie Befragungen etc. vor der Einführung bzw. Entwicklung neuer Produkte vorbei sein.
 
4. CRM wird nicht mehr sein, was es war

Letztes Jahr lief das Beziehungsmanagement noch weitgehend unsozial ab. In 2011 werden wir eine zunehmende Verschmelzung verschiedener CRM-Bereiche mit Social Media-Komponenten erleben. Leadmanagement, Kundenservice und Kundenbindung sind die ersten CRM-Felder, wo Social Media eine zunehmende Rolle spielen wird. CRM-Systemanbieter werden dafür sorgen, Daten und Prozesse aus Social Media systematisch nutzbar zu machen.
 
5. Unternehmen aus der zweiten Reihe springen auf

Bisher haben große Brands die Entwicklung von Social Media Marketing getrieben. Spezielle Social Media,Budgets sind gesamten Werbebudgets gefolgt. 2011 werden auch die „small“ bis „medium“ Spender auf den Zug aufspringen. Mittelstand, Industrie, B2B, Verbände, NGOs – für sie gilt es aus den Fehlern der Großen zu lernen und einzuschätzen, wo Social Media ihnen wirklich nützt. Der Mehrwert von Social Media wird dabei oft in anderen Unternehmensbereichen gesehen und weniger direkt im werblichen Bereich.

6. Social Media ist mehr als Facebook
Letztes Jahr war geprägt durch den großen, blauen Riesen. Großteile der Budgets in Deutschland sind in Facebook Apps und Media geflossen – der Return of Invest war bisher ungewiss. Die Nutzer werden neue, dynamische Plattformen und Applikationen für sich entdecken, um themen- und kontextspezifische Beziehungen zu führen. Marken werden die gute alte Homepage sozialisieren, um der Community auch im eigenen Garten etwas zu bieten. Spitze Themenplattformen wie Blogs und Foren werden den
„Longtail“ wieder ins Gespräch bringen.

7. „Social Intelligence“ wird zum Erfolgsfaktor
Social Media Monitoring war bereits in 2010 ein großes Thema. 2011 wird es darum gehen, die Tools weiter zu optimieren. Aber viel wichtiger wird die Frage sein, wie und wofür das Wissen eingesetzt werden kann. Von einer adaptiven Aussteuerung der Kommunikation über die Produktentwicklung bis zur Kundensegmentierung – die Daten aus dem Social Web bieten unzählige Möglichkeiten.
 
8. Die ROI Diskussion geht weiter 
Die Messbarkeit der Maßnahmen wird auch in 2011 weiter ein Thema
sein. Was ist Erfolg und wie messe ich ihn? In den letzten Jahren ging
es für Marken darum, dabei zu sein. In Zukunft wird es darum gehen,
was Marken für Ergebnisse erzielen. Social Media wird ein typischer
Aspekt des Kommunikationsalltags werden.

9. Neue Berufsbilder entstehen

Die Nutzung von Social Media erfordert von den Mitarbeitern der Marken neue Fähigkeiten. Gelerntes Marketingwissen  ist nur noch in Teilen anwendbar. Mit Social Media wollen neue Tools und Infrastrukturen bedient werden, zudem muss ein neuer Kommunikationsstil geprägt werden. Community Manager sind die neuen „Arbeiter“ und gleichzeitig die neuen Erfolgsfaktoren der Kommunikation. Marken dürfen es nicht verpassen, diese Positionen gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation und anderen
Fachbereichen der Unternehmensorganisationen intern aufzubauen.

10. Das Ende der Kampagne, wie wir sie kannten
Die für Marken und Agenturen gelernte Kampagnenarbeit ist ein Auslaufmodell. Ideen müssen mehr können, als Aufmerksamkeit zu generieren
Engagement ist gefragt. Media wird nicht mehr gekauft, sondern verdient. Der Launch ist nicht das Ende der Arbeit, sondern der Anfang. 

Wir nehmen das dann mal so hin und lassen uns überraschen.
 
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* Messespecial anläßlich des 10. Multimediakongress der Landesregierung Rheinland-Pfalz in Trier, 19. September 2011 (Originalbeitrag hier).

Samstag, 17. September 2011

New Economy-Déjà-vécu: DRG goes Malta

Können Sie sich noch an die New Economy erinnern? Auch so ein Treppenwitz der digitalen Revolution, die kaum nachdem sie in den späten 1990er geboren wurde schon wieder vorbei war. Bestimmte Vertreter der Generation Golf zehren noch heute davon. 
Employer Branding war damals so ein Thema. Um das eigene Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen, liessen sich die HR-Abteilungen (vormals: Personalabteilung) mächtig was einfallen, damit sie sich von ihren Mitbewerbern (vormals: Konkurrenten) im Arbeitsmarkt positiv abhoben. Besonders kurious vollzog sich das Buhlen um Arbeitskräfte. Als Beitrag zum Employer Branding wurden High Potentials damals zum Assessment Center nach Dubai eingeladen, Mid Potentials immerhin auf Malle. Kurz darauf platzte die Blase. 

Offensichtlich ist diese jetzt vernarbt, denn neuerding werden DRG-Seminare auf Malta angeboten.

Waynes interessiert... ;)

Freitag, 16. September 2011

Social Media und das Ende der Privatheit

schnittstelle:wissen zu Gast beim 10. Multimediakongress der Landesregierung Rheinland-Pfalz in Trier. 

Sie benutzen Google und sind auf Facebook aktiv? Mit der Volkszählung haben Sie eigentlich ein Problem, aber dass Sie in Sozialen Netzwerken Intimstes preisgeben, stört Sie nicht die Bohne? Datenschutz halten Sie generell für wichtig, hinterlassen aber täglich noch mehr Spuren im Netz als Howard Carpendales Gespielin im Sand? Dann sollten Sie am Montag, 19. September 2011, unbedingt in der Europäischen Kunstakademie in Trier aufschlagen. Auf dem 10. Multimediakongress der Landesregierung Rheinland-Pfalz diskutieren Elmar Hilgers (PCKlinik Mosel, Traben-Trarbach), Andreas Hofer (Propeller, Trier) und Ulrich Wirth (Euro-Schulen Trier, Höhere Berufsfachschule für Medizinische Dokumentationsassistenten), zum Thema "Das Netz vergisst nicht – Datensicherheit im Zeitalter von Social Media". Moderiert wird das Streitgespräch von Thomas Vatheuer.
 
Weitere Informationen erhalten Sie im Programm auf den Seiten der Landesregierung Rheinland-Pfalz.

Montag, 5. September 2011

Broschüre: Daten zum Gesundheitswesen 2011

Wie in keiner anderen Branche bietet es sich in der Gesundheitswirtschaft an, mit Zahlen zu operieren. Quantitative Aussagen sind zuweilen schwierig zu treffen, weil es teils sehr mühsam ist, die Zahlen überhaupt erst einmal zu generieren. Die Presseabteilungen von Kliniken sind nicht immer auskunftsfreudig, Standesvertretungen müssen noch längst nicht jede Anfrage beantworten. Sofern man dann brauchbare Zahlen bekommt, lassen sie sich unter Umständen schlecht in den Kontext setzen, weil branchenübergreifendeVergleichszahlen fehlen. Der geübte Rechercheur wird dann auf solche Materialien zurückgreifen, die das Statistische Bundesamt bereitstellt.

Berufstätige ausländische Ärztinnen und Ärzte nach ausgewählten Herkunftsländern in Deutschland, Einsparpotenziale bei Generika, Schulentlassene mit bestandener Abschlussprüfung aus Schulen des Gesundheitswesens – über solche und ähnliche aktuelle Daten des Gesundheitswesens gibt die unlängst erschienene Broschüre "Daten zum Gesundheitswesen 2011" einen guten Überblick. 

Die Daten wurden – der Tradition des "Statistischen Taschenbuchs Gesundheit" folgend – in sozial- und gesamtwirtschaftlichen Bezügen knapp und handlich zusammengefasst. Fortlaufend aktualisierte Daten zur gesetzlichen Krankenversicherung bzw. Pflegeversicherung finden sich zudem im Bereich Statistik des Internet-Angebots des BMG. Weiterführendes Zahlenmaterial zum Themenbereich Gesundheit, z. B. zu den Gesundheitsausgaben, zum Gesundheitspersonal oder zu Krankenhäusern, ist darüber hinaus über das Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes erhältlich.

Samstag, 27. August 2011

Garbage night in Trier

Once a month Eberhardstraße in Germany's oldest town Trier transforms into a real treasure trove when it's time for bulky waste. I couldn't believe my eyes what I've found the other day in front of the taxidermist's [sic!] store: a real mummy. Oh my Gawd!

By the way the most fitting expression for bulky waste is to be find at "The Simpsons". In one episode Homer claims that the German expression for "garbage night" was "Krappenfest", and this gives him and Bart a good reason to celebrate it.

Freitag, 26. August 2011

XAMIT-Studie "Webstatistiken im Netz"

Reichweitenmessung spielt im Social Media Monitoring eine wichtige Rolle, ist in puncto Datenschutz aber durchaus heikel. Die XAMIT-Studie "Webstatistiken im Netz" erläutert, welcher Dienst in Deutschland legal ist. Und welcher nicht: immerhin fünf von elf. Da kann dann mal ein Bußgeld fällig werden. Autsch.


Klinik-Bewertungsportale - Fluch oder Segen?

am Donnerstag, den 20. Oktober 2011, 10.00 - 16.00 Uhr
im Kaiserin-Friedrich-Haus, Berlin

Zunächst erscheint es vielen Kliniken und Ärzten als Fluch - Patienten und Angehörige nutzen das Internet, um Frust und Kritik loszuwerden. Die Urheber bleiben anonym, die dargestellten Sachverhalte entsprechen nicht immer der Wahrheit und eingeleitete Rechtsschritte verschlimmern die Situation häufig noch. Patienten nutzen vermehrt Klinikbewertungsportale, um ihren Reha-Aufenthalt zu planen und im Anschluss zu bewerten. Zudem lassen Kostenträger Bewertungen aus Portalen in ihre eigenen Bewertungen einfließen. Schlechte Kritik im Internet kann und darf daher nicht ignoriert werden.

Die Veranstaltung zeigt auf, wie sensibel dieses Thema behandelt werden muss und mit welchen Strategien man der neuen Herausforderung „Bewertungsportal“ begegnen kann.

Gestalten und diskutieren Sie mit!

Auf dem Klinikgelände der Charité, unweit des Berliner Hauptbahnhofs, steht uns der Hörsaal im Kaiserin-Friedrich-Haus für die Veranstaltung zur Verfügung. In historischem Ambiente widmen wir uns dem kontrovers diskutierten Thema „Klinik-Bewertungsportale“.
Wir tragen Erfahrungen zusammen und greifen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse auf. Doch nur durch Austausch und rege Diskussionen können wir optimale Strategien finden, um den jetzigen und kommenden Herausforderungen zu begegnen. Sie sind eingeladen, in unseren Themenrunden mit zu diskutieren. Profitieren Sie vom Erfahrungsschatz und dem Know-How unserer Referenten.

Den Programm- und Anmeldeflyer finden Sie hier als PDF-Datei zum Herunterladen.

Programm

10:00 Uhr Begrüßung
Christof Lawall, DEGEMED

10:15 Uhr Klinik- und Arzt-Bewertungsportale - die Perspektive der (potenziellen) Nutzerinnen und Nutzer
Dr. Christoph Kofahl, Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

10:45 Uhr Mehr Macht & Möglichkeiten dem Patienten als gelebter Verbraucherschutz
Rasmus Meyer, Klinikbewertungen.de

11:15 Uhr „Manual und Ethik-Codes“ für Klinik-Bewertungsportale
Corinna Schaefer, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

12:00 Uhr Mittagspause bei kleinem Imbiss

12:45 Uhr Fallbeispiel aus Klinikperspektive
Andreas Frädrich, Klinik Bavaria

13:15 Uhr Web 2.0 - ein rechtsfreier Raum zugunsten der Meinungsfreiheit? Ein Rechtsknigge
RA Alexander Graf von Kalckreuth, Kalckreuth Rechtsanwälte

14:00 Uhr Offene Fragerunde

14:15 Uhr Kaffeepause

14:45 Uhr „Vom Fluch zum Segen - Praktische Strategien im Umgang mit Klinik-Bewertungsportalen“ - Austausch und Tipps von und mit den Referenten

15:45 Uhr Ende der Veranstaltung

Moderation: Claus-Peter Müller-von der Grün, Frankfurter Allgemeine Zeitung


(Quelle: klick!)

Mittwoch, 24. August 2011

Auch die Bundeswehr setzt auf Medizinische Dokumentationsassistenten

An den Euro-Schulen Trier lassen sich seit 2004 verstärkt Berufssoldaten im Rahmen ihrer Zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung (ZAW) zu Medizinischen Dokumentationsassistenten weiterbilden. Die Bundeswehr nennt sie kurz MedDokAss oder noch kürzer MDA, und der Sanitätssoldat Oberstabsfeldwebel Ralf Haben ist einer von ihnen.

Das Jahr 2000 war von besonderer Tragweite für die Bundeswehr. Im Rahmen der Strukturreform wurde der Zentrale Sanitätsdienst geschaffen, dem unter anderem die medizinische Aus- und Fortbildung seines gesamten Sanitätspersonals obliegt. Die Reform habe zur Folge gehabt, dass Soldaten mit längerer Dienstzeit nachqualifiziert werden mussten, sagt Oberstabsfeldwebel Ralf Haben aus Mayen, der seine Laufbahn 1985 mit der Grundausbildung zum Sanitätssoldaten begonnen hatte. Dass er 20 Jahre später von April 2005 bis Februar 2007 reformbedingt nochmals die Schulbank drücken durfte, kam ihm allerdings gelegen: „Ich persönlich bin offen damit umgegangen und habe das Berufsbild Medizinischer Dokumentationsassistent für mich identifiziert“, sagt Ralf Haben.

Der Oberstabsfeldwebel arbeitet im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz (BwZK Koblenz) in führender Position in der Abteilung Controlling und Qualitätsmanagement (QM). Er ist einer von zurzeit 19 Mitarbeitern, die sich auf die sieben Aufgabenbereiche Abteilungsleitung, QM, Medizincontrolling, Zentrales Kodierelement, Zentralarchiv, Betriebwirtschaftliches Controlling sowie Koordination des Klinikinformationssystem (KIS) verteilen. Unter seinen Abteilungskolleginnen und -kollegen befinden sich sechs weitere MDA, und im gesamten Bundeswehrzentralkrankenhaus sind mittlerweile etwa 30 Medizinische Dokumentationsassistenten beschäftigt, davon etliche, die ihr Examen an den Euro-Schulen Trier erworben haben. Oberstabsfeldwebel Ralf Haben bekräftigt: „Die Euro-Schulen Trier waren für mich die optimale Ausbildungseinrichtung für die MDA-Ausbildung. Die Organisation war vorbildlich, stets fachlich ausgerichtet und flexibel. Es gab keinen Dozenten, der seine Aufgabe auf die leichte Schulter genommen hat. Güte stand immer im Vordergrund. Der persönlichen Betreuung an der Schule gebe ich die Note 1 Plus.“

Die Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten ist eine bundesweit staatlich anerkannte Ausbildung mit sehr guten beruflichen Perspektiven, und das nicht nur für Berufssoldaten: „In der Regel haben wir Schulabgänger als Auszubildende, die sich nach Realschule oder Abitur zwar für einen Beruf im attraktiven Gesundheitssektor entscheiden, der aber nichts mit der Pflege zu tun haben soll, sowie Pflegekräfte, die ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können und deswegen umschulen müssen“, sagt Ulrich Wirth, der die Trierer Höhere Berufsfachschule für Medizinische Dokumentationsassistenten leitet. Die Ausbildung dauert insgesamt zwei Jahre und beinhaltet neben umfangreichen schulischen Übungen und mehreren Exkursionen zwei dreimonatige Praktika, die ganz entscheidet für den späteren Einstieg ins Berufsleben sind: „Die Praktikumszeit war eine hervorragende Ergänzung zur schulischen Ausbildung“, versichert Abteilungsfeldwebel Ralf Haben.

„Ralfs Performance war fachlich wie menschlich jederzeit vorbildlich“, erinnert sich Ulrich Wirth, und deswegen hätte sich das ganze Dozententeam auch ganz besonders gefreut, als seine Abschlussarbeit 2007 mit dem DVMD-Juniorenpreis ausgezeichnet wurde. „Dazu muss man wissen, dass der Nachwuchsförderpreis des Deutschen Verbands Medizinischer Dokumentare (DVMD) e. V. quasi das Sahnehäubchen auf der MDA-Ausbildung ist“, sagt Ulrich Wirth. Der Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin kürt jährlich hervorragende und innovative Studienleistungen. Die Euro-Schulen Trier sind seit 2005 ununterbrochen unter den Preisträgern.
Wer Interesse an der Ausbildung Medizinischer Dokumentationsassistent hat, kann sich telefonisch unter +49 651 9756113 mit den Euro-Schulen Trier in Verbindung setzen oder sich unter http://www.trier.eso.de eingehend über das Berufsbild informieren. „Unter @EuroSchulenTR twittern wir, und dass es bei uns bei aller Ernsthaftigkeit, mit der wir unsere Auszubildenden den erfolgreichen Start ins Berufsleben ermöglichen, auch ziemlich lustig ist, kann man auf unserem Facebook-Auftritt unter http://www.facebook.com/MDA nachvollziehen“, lacht Ulrich Wirth.



Bildunterschrift Foto:
Oberstabsfeldwebel Ralf Haben in seinem Büro im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz. Von dort tritt er auch als Redakteur des Internetauftrittes des Krankenhauses auf, erstellt Kostenvoranschläge im DRG-System und arbeitet als Beauftragter des KVP (Kontinuierliches Verbesserungsprogramm) innerhalb der Bundeswehr.
(Foto: privat)

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Die Pressemitteilung wurde von Dagmar Stein, Kurs MDA 12, im Rahmen des Moduls „Innerbetriebliche Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ bei Bettina Leuchtenberg, textschnittstelle | agentur für mediencontent & text, erstellt.

Montag, 22. August 2011

Gratis Download: "Kompendium Labormedizin und Mikrobiologie"

Manchmal hat der Zertifizierungswahn auch was Gutes. Etwa wenn das Ergebnis einer Zertifizierung auch noch in einem anderen Verwendungszusammenhang als dem ursprünglichen zu gebrauchen ist. Das müssen sich die Herausgeber des "Kompendium Labormedizin und Mikrobiologie" auch gedacht haben. Ursprünglich im Rahmen des Akkreditierungsverfahrens der Medizinischen Laboratorien Düsseldorf entstanden, sollte das Werk die Vielzahl der mikrobiologischen und laboratoriumsmedizinischen Methoden und Untersuchungen erläutern, dokumentiert und in verständliche Arbeitsanleitungen umsetzen.

Aus diesem Verständnis erklärt sich der Anspruch, so Dr. med. Stephan Schauseil, einer der Herausgeber, mitnichten die Vielfalt der Lehrbücher ersetzen zu wollen, sondern ein noch überschaubares Kompendium zweier von der Zahl der Fakten immer schneller wachsender medizinischer Fachgebiete zu geben. Die Herausgeber wollen alle im Umfeld dieser Fachgebiete tätigen Personen ansprechen: Medizinische Fachangestellte, MTA's, Krankenschwestern und -pfleger, natürlich auch Studenten oder Ärzte.

Die Herausgeber sind sich darüber im Klaren, dass Auswahl und Ausführlichkeit der verschiedenen Themenbereiche - gemäß dem ursprünglichen Verwendungszweck - subjektiv sind und empfehlen, fehlende Abbildungen insbesondere in der Mikrobiologie und Hämatologie in den entsprechenden Lehrbüchern nachzuschlagen. Wir empfehlen, dem geschenkten Gaul durchaus ins Maul zu schauen: es lohnt sich.

Download hier.

Donnerstag, 18. August 2011

Freikarte für die I-KNOW 2011 in Graz GRATIS abzugeben!

Erinnern Sie sich noch an das Preisausschreiben, welches ich im Juni 2011 veranstaltet hatte? Der ein oder andere von Ihnen bestimmt, denn es gab insgesamt 1032 Zugriffe auf den Blogpost. Zu gewinnen gab es eine Freikarte für Europas führende Konferenz für Wissensmanagement und Wissenstechnologien: die i-Know, die vom 7. bis 9. September 2011 in der Messe Congress im österreichischen Graz stattfindet. Zuvor galt es jedoch noch eine klitzekleine Aufgabe zu lösen, nämlich folgende Frage zu beantworten:
Was heißt bedarfsgerechte Ausbildung unter den Bedingungen des demografischen Wandels? Welchen Herausforderungen müssen sich insbesondere Berufsfachschulen in diesem Kontext stellen?
War das zu schwer? Zu viel Arbeit? Zu blöd? Keine Ahnung, jedenfalls gab es keine [sic! ] verwertbare Antwort, sondern nur eine, die sich bei näherer Inaugenscheinnahme als Werbung entpuppt hat.

Daher habe ich jetzt die Fatzen dicke und verschenke die Freikarte lieber, bevor sie verfault.

Medizinische Dokumentationsassistentin – der optimale Beruf für Individualisten

Für die Pharmaindustrie werten sie Daten aus Klinischen Studien statistisch aus oder recherchieren in medizinischer Fachliteratur, deren Ergebnisse sie wissenschaftlich aufbereiten. Oder sie dokumentieren Patientendaten in Krankenhäusern oder rechnen Krankenhausbehandlungen ab. Andere wiederum arbeiten als Projektmanager für Gesundheitsbehörden und Auftragsforschungsinstitute oder als Qualitätsmanagementbeaufragte in Kliniken und Gemeinschaftspraxen. Allen gemeinsam ist, dass sie irgendwann in ihrem Leben eine Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin (MDA) absolviert haben. Denn diese eröffnet den Absolventen ein breit gefächertes Spektrum ganz unterschiedlicher Einsatzmöglichkeiten wie kaum ein anderer Ausbildungsberuf. Das hängt mit der Vielseitigkeit der Ausbildung zusammen.

Auch Sonja Naumes, die ihre Ausbildung zur MDA an den Euro-Schulen Trier von 2002 bis 2004 absolviert hat, ist von der Vielfältigkeit des Berufsbildes begeistert. Als gelernte Zahnarzthelferin suchte sie aufgrund ihrer Arbeitsunfähigkeit einen stärker administrativ ausgerichteten Beruf, wollte idealerweise aber im medizinischen Umfeld bleiben. Die Ausbildung zur MDA vereinte beides. „Während der zwei Jahre bilden wir rund 20 unterschiedliche Module und Fächer aus, ein breites Spektrum von Medizin über EDV bis Projektmanagement“, sagt Ulrich Wirth, der die Höhere Berufsfachschule für Medizinische Dokumentationsassistenten leitet: „Der Lehrplan ist eigentlich wie ein Werkzeugkasten. Schon während der Ausbildung finden unsere Auszubildenden ziemlich schnell heraus, wo ihre Neigungen liegen.“ Jeder findet die für ihn passende Kombination, wodurch sich die Auszubildenden in diesem Beruf wie in fast keinem anderen Ausbildungsberuf mit ihren individuellen Interessen und Neigungen einbringen können. „Das motiviert, macht Spaß und hält dadurch nebenbei auch gesund“, freut sich Ulrich Wirth. Ein ganz modernes Konzept also, mit dem die Euro-Schulen Trier unter den Bedingungen des demografischen Wandels für die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Absolventen sorgen. „Meine Lieblingsfächer während der Ausbildung zur MDA waren Klinische Studien, EDV, Englisch, Medizinische Terminologie und Pharmakologie“, ergänzt Sonja Naumes, „klar, dass mein zukünftiger Arbeitsplatz auch in diesem Bereich liegen sollte.“

Und auf ihren Arbeitsplatz hat sie sich beinahe generalstabsmäßig vorbereitet, nämlich durch die beiden dreimonatigen Praktika, die die Ausbildungsordnung der Euro-Schulen Trier vorsieht. Im ersten Praktikum arbeitete Sonja Naumes bei einem Anbieter für Krankenhaussoftware, wodurch sie sich einen guten Überblick über die gängigen medizinische EDV-Anwendungen verschaffte. Das zweite Praktikum absolvierte sie in einer Klinik für Knochenmarktransplantation und Hämatologie/Onkologie. Dort erhob sie Patientendaten von 294 anonymisierten Patienten. Das statistische Ergebnis dieser Erhebung zeigte, dass die Überlebenszeit der Patienten und der Schweregrad der immunologischen Reaktion von dem Verwandtschaftsgrad zwischen Knochenmarkspender und -empfänger abhängt. Über dieses Thema verfasste Sonja Naumes MDA ihre Abschlussarbeit, der 2005 mit dem Juniorenpreis 2005 des Deutschen Verbands Medizinischer Dokumentare (DVMD) ausgezeichnet wurde. Die Ergebnisse konnte sie 2005 sogar in der Fachzeitschrift „mdi – Forum der Medizin_Dokumentation und Medizin_Informatik“ veröffentlichen.

Im Anschluss an ihre Ausbildung fand Sonja Naumes direkt eine Stelle als Assistentin in ihrem bevorzugten Arbeitsumfeld, den klinischen Studien. Sie besuchte Fortbildungen, z. B. Aufbaukurse in Business-Englisch, sowie berufsspezifische Zertifizierungen und absolvierte eine Weiterbildung zur Fachreferentin für Arzneimittelsicherheit. „Fortbildungen sind sehr wichtig, wenn man beruflich weiterkommen will“, weiß Sonja Naumes. Und das hat bisher richtig gut geklappt. Nach einem Arbeitgeberwechsel arbeitet sie mittlerweile bei dem Pharmakonzern Merck Serono KGaA in Darmstadt als Safety Compliance Advisor.

Dort gehört zu ihren Aufgaben das Sammeln von Informationen über verspätete interne Prozesse im Bereich der Nebenwirkungsmeldung. Sie unterstützt verschiedene Abteilungen bei der Erstellung von CAPAs, den Bausteinen aus dem Bereich Qualitätsmanagement. Ebenso hilft die MDA mit, die Prozesse der Nebenwirkungsmeldungen zu dokumentieren und ggf. zu verbessern. Weiterhin erstellt sie Informationen für Behördenanfragen zu Inspektionen und Audits. Außerdem fertigt Sonja Naumes monatliche Statistiken für das obere Management an und schult Kollegen im Bereich des CAPA-Managements. „Mein Arbeitstag wird niemals langweilig, weil die Tätigkeiten so breit gefächert sind“, lacht die MDA und wendet sich wieder dem Computer zu.
 
Die Pressemitteilung wurde von Christiane Jung, Kurs MDA 12, im Rahmen des Moduls „Innerbetriebliche Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ bei Bettina Leuchtenberg, textschnittstelle | agentur für mediencontent & text, erstellt.

Sonja Naumes erstellt Informationen für Behördenanfragen zu Inspektionen und Audits. (Foto: privat)


Mittwoch, 17. August 2011

MITL: Aktive Rolle beim Multimediakongress der Landesregierung

Der  Medien-  und IT-Netzwerk Trier-Luxemburg e.V.  (MITL) unterstützt die Landesregierung Rheinland-Pfalz  bei der Ausrichtung ihres  10. Multimediakongresses. Dieser findet am Montag, dem 19. September 2011, in der Europäischen Kunstakademie in Trier statt. Entscheidern aus Wirtschaft und Wissenschaft bietet er u.a. die Möglichkeit, untereinander sowie mit Ministerpräsident Kurt Beck über aktuelle Fragen der digitalisierten Gesellschaft zu diskutieren.

Eine ideale Plattform für den neu formierten Branchenbund  MITL, sich einer breiten Fachöffentlichkeit zu präsentieren. So steuert der grenzüberschreitende Verbund Medien- und IT-Schaffender drei wegweisende Vorträge bei:

1.  „Medien und IT in der Region Trier-Luxemburg im Jahr 2020  –  ein Blick in die nahe Zukunft“ (Referent:  Dr. Thomas Simon, IT-Haus; Diskussionsteilnehmer: Vertreter der Luxinnovation bzw. des Ministeriums)

2. „Das Netz vergisst nicht  – Datensicherheit im Zeitalter von Social Media“ (Referenten: Elmar Hilgers, PC Klinik Mosel, und Ulrich Wirth, schnittstelle:wissen und Euro-Schulen Trier, Höhere Berufsfachschule für Medizinische Dokumentationsassistenten; Diskussionsteilnehmer: Andreas Hofer, Propeller)

3. „Lokale und regionale Medien im Web 2.0 – geben Redaktionen die Meinungsmacht ab?“ (Referent: Kristian Kropp, RPR 1; Diskussionsteilnehmer: Alexander Houben, Trierischer Volksfreund, Christian Jöricke, 16vor.de, Kay Spiegel, Agentur Spiegel)

Mit  diesem Engagement  unterstreicht der MITL  seine Rolle  als neue starke  Interessenorganisation der regionalen Medien-  und IT-Branche. Als Beleg dieser Entwicklung dient auch die steigende Mitgliederzahl: Seit der offiziellen Formierung als „eingetragener Verein“ (e.V.) im Januar 2011 stieg sie bereits auf mehr als 60. Vor der formellen Vereinsgründung bestand seit 2008 ein informelles Netzwerk zwischen IT- und Medien-Branche, das auf eine Initiative der EIC Trier GmbH zurückging.

Optisch untermauert wird der Schritt der Vereinsgründung u.a. durch das neue MITL-Logo (Entwurf: MITL-Mitglied und Diplom-Designer Roland Dahm, ER-DE Grafik Design) sowie die Vereins-Website  www.mitl-netzwerk.eu. Gefördert wird  der MITL von rlpinform, der Multimediainitiative der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Mitglied werden können Unternehmen und Einzelpersonen beider Branchen sowie  wissenschaftliche und wirtschaftspolitische Institutionen.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Brustkrebsvorsorge im LKW

Andreas Smidt aus Carolinensiel ist Organisationsleiter der Einheit Mammographie-Screening Niedesachen-Nordwest. Davor arbeitete er als Zeitsoldat bei der Bundeswehr, die ihm zwischen 2005 bis 2007 im Rahmen der Zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung (ZAW) eine Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten (MDA) an den Euro-Schulen Trier ermöglichte.

Viele Krebsformen haben insbesondere dann eine Aussicht auf Heilung, wenn sie früh erkannt werden. Daher gibt es die Vorsorgeuntersuchungen. So ist z. B. für Brustkrebs die Mammografie als routinemäßige radiologische Krebsfrüherkennungsuntersuchung für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren nahezu flächendeckend verfügbar. Wie jede Form der Früherkennung setzt auch das Mammografiescreening voraus, dass die Frauen daran teilnehmen. Und genau das ist der Haken. In den ländlichen Gebieten Niedersachsens z. B. war die Teilnahme aus den unterschiedlichsten Gründen offenbar nicht so hoch wie in den Städten. Befragungen ergaben, dass es für die Landbevölkerung teilweise nur mit großem Aufwand möglich war, die ferne Reise zum Gynäkologen in die nächste Stadt anzutreten, weil dadurch mitunter ein ganzer Arbeitstag futsch war. Was also tun? Nun, wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, dann kommt der Prophet eben zum Berg, muss sich das Niedersächsische Gesundheitsministerium gedacht haben. Es sind also nicht mehr die Landfrauen, die zur Vorsorgeuntersuchung reisen, sondern die Vorsorgeuntersuchung kommt zu den Frauen. Und zwar per Mammobil.

Alle Frauen werden in den ländlichen Regionen von Emden bis Nordenham in einem Turnus von zwei Jahren zu den Mammobilen eingeladen. Das Mammobil ist ein ca. 17 Meter langer Trailer inklusive Sattelzug, der zu einer mobilen Röntgenpraxis umgebaut wurde. „Dadurch dass wir mit den Mammobilen direkt in die ländlichen Regionen fahren, ermöglichen wir den Frauen eine unkomplizierte Mammographie-Untersuchung direkt vor Ort in der jeweiligen Ortschaft“, so Andreas Smidt.

Die Aufgaben von Andreas Smidt sind breitgefächert. Personalmanagement, Qualitätsmanagement, Dokumentation und Evaluation sowie die allgemeine Organisation gehören zu seinem Zuständigkeitsbereich. Zurzeit arbeitet er an zwei Projekten: der Vernetzung der Radiologischen Praxen im Bereich der Chipdrive-Zeiterfassung und der digitale Archivierung des gesamten Screening-Büros.

„Das Schönste an meiner Arbeit ist, dass sie abwechslungsreich ist. Routine oder gar Langeweile gibt es nicht und mein Arbeitstag ist jeden Tag anders als am Tag zu vor“, freut sich Andreas Smidt. Und noch was kommt hinzu: „Jeder Medizinischer Dokumentationsassistent hat die Chance, sich zu einer angesehenen Position hoch zu arbeiten“, so sein persönliches Fazit.

Bildunterschrift Foto:
Standortplanung mit Hilfe von Google Earth und einer Landkarte, die das nordwestliche Niedersachsen umfasst, ermittelt Organisationsleiter Andreas Smidt die idealsten Standorte für das Mammobil, um den anspruchsberechtigten Frauen in der ländlichen Region lange Anfahrtswege zu ersparen. Foto: A. Smidt

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Die Pressemitteilung wurde von Marion Barthems, Kurs MDA 12, im Rahmen des Moduls „Innerbetriebliche Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ bei Bettina Leuchtenberg, textschnittstelle | agentur für mediencontent & text, erstellt.

Die 12 wichtigsten Lehren aus 12 Jahren Erfahrung im Wissensmanagement...

... hat Hans van Heghe formuliert und knapp kommentiert. Ich habe seine zwölf Einsichten einmal frei übersetzt, den kompletten Text inklusive Erläuterungen finden Sie unter www.knowledgeboard.com.

1. Akzeptiere das Chaos!
2. Der Wert einer Informationen und der Aufwand ihrer Beschaffung, Sicherung, Veredelung stehen in einem Verhältnis zu einander.
3. Informations(ab)sicherung ist von Informationspeicherung zu unterscheiden.
4. Sorge für Informationsqualität!
5. Wissensmanagementprogramme müssen flexibel sein, weil Menschen unterschiedlich sind/denken/funktionieren.
6. Wissensmanagement zielt nicht auf Wissenteilung ab, sondern Wissensteilung ist das Ergebnis von Wissensmanagement.
7. Wissensmanagement wird dann akzeptiert, wenn der persönliche Vorteil für einen Mitarbeiter erkennbar wird. Diesen gilt es zu kommunizieren.
8. Wissensmanagement ist mehr als nur IuK-Technik!
9. Fördere die Nutzung vorhandenen Wissens, nicht das Teilen von Wissens.
10. Auf die Informationslogistik kommt es an!
11. Expertise ist nichts, wenn sie nicht zum Nutzen der Organisation eingesetzt wird.

Und zuletzt:
12. Lebe Wissensmanagement vor!