Dienstag, 18. Januar 2011

Serie "Neue Gesundheitsberufe": Medizinischer Dokumentationsassistent (MDA)

Okay, so neu wie alle tun ist das Berufsbild dann doch nicht: die ersten Medizinischen Dokumentationsassistenten wurden nämlich bereits in meinem Geburtsjahr 1969 ausgebildet. Vielleicht zeugt dies aber vom immer noch unzureichenden Bekanntheitsgrad dieses Berufsbilds, wenn ein entsprechender Artikel in der Rubrik "Neue Gesundheitsberufe" erscheint. Und vielleicht auch davon, dass der Bekanntheitsgrad dringend gesteigert werden muss...

Jedenfalls ist in der "kma - Das Gesundheitswirtschtschaftsmagazin" 10 (2010), S. 60-62, ein Artikel names "Die Datenjongleure" erschienen, der u. a. auf einem Interview mit mir beruht.

Kommentare:

  1. Hallo,

    Steigerung des Bekanntheitsgrades ist wahrscheinlich das Stichtwort. Aber wer soll das tun? Wir als MedDokAss selbst? Wohl kaum. Die Ausbildungsstätten? Die Standesvertertung?

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  2. Hallo MedDokAss,

    danke für den Beitrag! Aber wieso klammerst Du die Medizinischen Dokumentationsassistenten aus? Ich meine der ein oder die andere hat doch durchaus das Zeug dazu, Aushängeschild seines/ihres Berufsstands zu sein ;-)
    Die Ausbildungsstätten sehe ich persönlich in der Pflicht, die Frage ist nur, wie sie es anstellen sollen. Durch "kalte" Praktikumsakquise z. B., auch über die Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern. Wir treten mehrmals im Jahr auf Bildungsmessen auf und sind in den Schulen unterwegs. Auch publizieren wir über die verschiedensten Kanäle. Für meine Schule würde ich das durchaus als konzertiert betrachten; für die Branche selbst ist es das nicht. Hier sind neben den Ausbildungsstätten m. E. diejenigen gefordert, die Du als "Standesvertretung" bezeichnest, also die Berufsverbände. Das ist - allen voran - der DVMD. Man sollte aber auch die kleineren Verbände hinzurechnen, etwa die Study Nurses (http://www.studynurseonline.de/) und den Verband deutscher Klinik Kodierer e. V. (http://vdkk.info/). Und wenn man es dann noch schaffen würde, alle einschlägigen Berufsverbände unter einem Dach zu formieren, dann hätte man vielleicht auch genügend Manpower und finanzielle Ressourcen, um Bekanntsheitgrad und Image zu steigern.

    Beste Grüße
    Ulrich Wirth

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