Mittwoch, 9. Februar 2011

Greencard, bessere Bezahlung, Kitas – was hilft gegen Fachkräftemangel?

Jedem Aufschwung folgen die Klage von Industrie und Handwerk über einen Fachkräftemangel sowie eine politische Diskussion um Kinder und Inder. Im Gesundheitswesen verschärft sich das Fachkräfteproblem allerdings unabhängig von der Konjunktur durch die Demografie.

Was kommt heraus, wenn ein Beratungsunternehmen eine Markt­analyse macht? Ein bedrohliches Szenario plus drängender Beratungsbedarf. Hilfe zur Problemlösung bietet man Politik und Marktteilnehmern natürlich gerne an – die Studie liefert zugleich die Know-how-Referenz. „Gesundheitssystem vor dem Kollaps – 2030 fehlen eine Million Fachkräfte“, lautet dementsprechend das Fazit der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC (PricewaterhouseCoopers). Auslöser ist eine Betrachtung und Fortschreibung von Altersstruktur, Ausbildung und Arbeitsmarkt im Gesundheitswesen. Studienpartner ist das Darm­städter WifOR-Institut, eine Ausgründung des finanz- und wirtschaftspolitischen Lehrstuhls von Prof. Dr. Bert Rürup.

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