Mittwoch, 23. Februar 2011

Studie Cloud Computing und E-Government: Chancen und Herausfordungen dynamischer IT-Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung

Behördengängen zu beschleunigen und effektiver zu machen führt zu großen Einsparungen und ist auch ansonsten eine gute Idee. Kein Wunder, dass daher auch in der öffentlichen Verwaltung diskutiert wird, Daten im Web abzulegen und Applikationen zentral zu hosten und zu verteilen. E-Goverment ermöglicht neue Kommunikations- und Interaktionswege. Da es sich jedoch um personenbezogene und hoheitliche Daten handelt, muss zuallererst der besonderen Sensibilität solcher Daten Rechnung getragen werden. Deswegen muss die Frage nach der Anwendung von Cloud-Technologien im öffentlichen Sektor und die Auslagerung von Diensten in die Cloud in erster Linie aus der Perspektive der Beherrschbarkeit der verbundenen Risiken betrachtet werden. Die Schlüsselthemen von Cloud Computing sind somit Vertrauen, sichere Identitäten, Interoperabilität und sichere Dienste auf Basis elektronischer Safes für Daten und Dokumente.
Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) hat gemeinsam mit der Hertie School of Governance die lesenswerte Studie "Cloud-Computing für die öffentliche Verwaltung" herausgegeben, die einen Überblick über die Chancen und Herausfordungen dynamischer IT-Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung vermittelt. Erklärte Ziel der Studie ist es, die Potenziale von Cloud-Computing für den deutschen öffentlichen Sektor aufzuzeigen und Entwicklungsalternativen anhand von ausgewählten Nutzungs- und Anwendungsszenarien zu beschreiben.

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