Freitag, 8. April 2011

Der Workmob als neues Arbeitsmodell in der Wissensgesellschaft?

Beim Flashmob handelt es sich, wie unser Lieblingslexikon Wikipedia weiß, um einen kurzen, sich spontan gerierenden Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, wobei sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und dennoch oder deswegen eher Ungewöhnliches miteinander treiben. Das ist ein Phänomen der Naughties und darf mittlerweile als bekannt gelten, auch in Nürnberg: schließlich fand dort noch Mitte Januar ein Flashmob statt mit dem Ziel, das easyCredit-Stadion in Max-Morlock-Stadion umzubenennen.
Heute hingegen ereignete sich wahrhaft Mittelfrankenweltbewegendes: und zwar der erste Workmob in Deutschland. Zumindest stand bisher noch nichts in der Presse, wie meine Recherche bei Genios ergeben hat.
Was zum Teufel ist ein Workmob? Klingt irgendwie so, als träfe sich die Digitale Bohème auf zwei Chai latte in einem Bohemelokal (inkl. kostenfreien WLAN), um nicht wie sonst allein, nein, um einmal gemeinsam an "Projekten" zu arbeiten? Jepp!

So geschehen heute in Nürnberg. Das ist nichts Geringeres als eine gut organisierte vollkommen neue Form des Arbeitens in der Wissensgesellschaft. Klasse!

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