Montag, 11. April 2011

Neue Studie: (Wie) Nutzen Ärzte Facebook, Twitter & Co?

Ich möchte auf eine Pressemitteilung aufmerksam machen, mit der der Ärztenachrichtendienst (ÄND) jüngst auf Befragungsergebnisse aufmerksam gemacht hat. Da ich mir diesen kostenpflichtigen Studienergebnisse vermutlich nicht leisten kann, zitiere ich lediglich aus der Pressemitteilung, ausnahmesweise, weil's doch Relevanz besitzt. Wohlan:

"Mehr als jeder zweite niedergelassene Arzt nutzt bereits soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Ärztenachrichtendienstes (ÄND) unter den Lesern seiner Portale Facharzt.de, Hausarzt.de und Zahnärztenachrichtendienst.de. Mehr als 1.000 Mediziner beteiligten sich und machten die Umfrage damit zur größten ihrer Art zu diesem Thema.

'Die hohe Aktivität der Ärzte auf sozialen, nicht-medizinisch geprägten Netzwerken hat selbst uns überrascht', sagt Karl-Heinz Patzer, Projektleiter für Marktforschung und Umfragen beim ÄND. Doch wie stark nutzen Ärzte diese Medien auch wirklich beruflich? 'Auch dazu hat die Studie sehr klare Ergebnisse erbracht', berichtet Patzer. Klar ist aber auch: Weit mehr als die Hälfte der Ärzte sind fest davon überzeugt, dass Social Media in Zukunft ein weit wichtigere Rolle spielen wird – und sie sich deshalb damit auch intensiver beschäftigen werden.


Sehr klare Aussagen trafen die Befragten auch dazu, was sie sich von solchen Medien in Zukunft versprechen und wünschen. Abgefragt wurde darüber hinaus: Welche Plattformen rangieren auf der Bekanntheits- und Beliebtheitsskale auf den oberen Rängen? Haben die Ärzte dort einen eigenen Account? Wie aktiv nutzen sie die Plattform? Nutzen sie sie auch mobil? Und: Was hindert die 'Verweigerer', sich auf sozialen Plattformen zu engagieren?


Ein Arzt fasste zum Abschluss der Umfrage den Stand der Dinge für sich so zusammen: 'Wenn ich Social Networks nutze, will ich mich optimal darstellen. Kostet viel Zeit, wird im Gesundheitswesen mit zunehmender Konzentration kommen und wer überleben will – wie wir – wird sich diesen Entwicklungen nicht verschließen.'"

Den kostenpflichtigen Berichtsband mit Ergebnisinterpretation, grafischer Aufbereitung und Tabellenwerk ist hier erhältlich.

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