Freitag, 24. Juni 2011

Von Blankenfelde über Trier nach Südafrika. Julia Dannebaum berichtet aus dem Berufsleben einer Medizinischen Dokumentationsassistentin

Die Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin (MDA) hat Julia Dannebaum eine interessante Tätigkeit als Datenmanagerin ermöglicht. Anschließend hat sie studiert und durch ein Praktikum im Ausland weitere Erfahrungen gesammelt. Auch international ist der MDA durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ein gefragter Beruf.

Auf dem Weg nach oben. Julia Dannebaum auf Klettertour in den Drakensbergen, Südafrika. Foto: privat

Im Oktober 2004 zog Julia Dannebaum von Blankenfelde ins ferne Trier, um dort die zweijährige Ausbildung zur MDA an den Euro-Schulen Trier zu beginnen. Sie sagt: „Ich habe mich für die Ausbildung entschieden, weil ich immer in Richtung Medizin gehen wollte. Die Ausbildung ist interessant, vielfältig und bietet gute Zukunftsaussichten.“

Nach abgeschlossener Ausbildung arbeitete Julia Dannebaum zwei Jahre als Datenmanagerin im Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) der Charité zu Berlin, wo sie an der Durchführung von klinischen Studien beteiligt war. Anschließend entschied sie sich, Medizinische Dokumentation und Informatik an der Hochschule Ulm zu studieren.

Das dreimonatige Auslandspraktikum, Höhepunkt während ihres Studiums, führte Julia Dannebaum nach Südafrika. „An der Central University of Technology (CUT) in Bloemfontein entwickelte ich zusammen mit einem weiteren Studenten ein E-Learning Tool für Studenten“, berichtet sie. „Südafrika bietet unglaubliche Natur, nette Menschen, Abenteuer und eine persönliche Horizonterweiterung.“ Nach dem Studium möchte sie für ein halbes Jahr ins Ausland gehen und später einen berufsbegleitenden Master-Studiengang in Richtung Klinische Studien beginnen.


Was Julia Dannebaum am meisten an ihrem Beruf schätzt? „An dem Beruf schätze ich vor allem die Vielfältigkeit, denn man hat die Möglichkeit in vielen unterschiedlichen Bereichen zu arbeiten, wie z. B. in Krankenhäusern, Auftragsforschungsinstituten (CROs), in der Industrie und bei Krankenkassen. Man kann außerdem viele verschiedene Tätigkeiten in Richtung Biometrie, Pharmakovigilanz, Monitor und Kodierung ausüben“, antwortet sie. „Ich empfehle den Beruf der MDA auf jeden Fall weiter.“
Julia Dannebaum am Kap der guten Hoffnung, fast 10.000 km von ihrer Heimat bei Berlin entfernt. Foto: privat
Die Pressemitteilung wurde von Nora Bergert, Kurs MDA 12, im Rahmen des Moduls „Innerbetriebliche Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ bei Bettina Leuchtenberg, textschnittstelle | agentur für mediencontent & text, erstellt.

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