Montag, 4. Juli 2011

Krankenschwester und Medizinische Dokumentationsassistentin – ein unschlagbares Doppel in einer Person

Bevor Isabelle Kohl die Umschulung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin (MDA) an den Euro-Schulen Trier begonnen hatte, arbeitete sie als Krankenschwester im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier. Nach ihrer Ausbildung arbeitet sie wieder dort – jedoch als Studienassistentin. Mit ihrer Berufswahl ist sie überaus zufrieden.

Isabelle Kohl ist examinierte Krankenschwester, bevor sie sich nach einem Unfall beruflich umorientieren musste. „Ich konnte in meinem alten Beruf nicht mehr tätig sein“, so die 40jährige. Ihr Reha-Berater der Deutschen Rentenversicherung riet ihr 2007, eine Umschulung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin an den Euro-Schulen Trier aufzunehmen. Ausschlaggebend für ihre Entscheidung war insbesondere eine ausgiebige Recherche zu den Jobperspektiven, die ihr die Kombination aus Krankenschwester und MDA bringen würde. Nach zwei Jahren Ausbildung examinierte sie 2009 erfolgreich zur staatlich anerkannten Medizinischen Dokumentationsassistentin.

Und ihre Rechnung ist aufgegangen, denn unmittelbar nach der Ausbildung begann Isabelle Kohl an ihrer alten Wirkungsstätte, dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier. Jedoch nicht mehr auf Station, sondern in einem Studiensekretariat. Auf die Frage, ob sie damals lange gesucht habe, antwortet sie: „Nein, überhaupt nicht. Ich hatte bereits nach meinem ersten Praktikum neben der Schule stundenweise als Studienassistentin gearbeitet, und nach meinem zweiten Praktikum im Uniklinikum Köln hätte ich auch dort sofort beginnen können!“

Während der zweijährigen Ausbildung ist pro Studienjahr jeweils ein dreimonatiges Praktikum vorgesehen. Isabelle Kohl schätzt diese Praktika als sehr wertvoll für die spätere Arbeitsplatzsuche ein: „Meine Praktikumsstelle in Köln war Gold wert, denn dort habe ich unheimlich viel gelernt und war danach bestens gerüstet für meine berufliche Zukunft“, sagt sie. Die Kenntnisse für dieses Praktikum zog sie insbesondere aus den während der Schulzeit gelehrten Fächern Anatomie, Arzneimittellehre und Klinische Studien.

Heute arbeitet Isabelle Kohl im Studiensekretariat der I. Medizinische Abteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier als Studienassistentin. Ein Studiensekretariat ist die Forschungsabteilung des Krankenhauses. Dort geht es um wissenschaftliche Studien, die Isabelle Kohl mit viel Engagement betreut: „Mein Tagesablauf ändert sich ständig, momentan ordne ich für alle beteiligten Prüfer und Subprüfer Dokumente wie Lebenslauf, GCP-Bescheinigungen (Good Clinical Practice-Regeln für die Durchführung von klinischen Studien), Anschreiben an die Hausleitung, Arztbriefe usw. Der Kontakt mit den Patienten und deren Betreuung während der Studie ist mir sehr wichtig“.

Obwohl sie der Meinung ist, dass das Berufsbild des Medizinischen Dokumentationsassistenten zu wenig bekannt sei, arbeiten in ihrem Krankenhaus sehr viele MDA: „Auf beinahe jeder Station im Brüderkrankenhaus arbeitet eine MDA.“

Ist sie mit ihrer Arbeitsstelle und Ihrer Berufswahl zufrieden? „Ja, ich bin sehr zufrieden, ich kann mir meine Arbeit selbst einteilen und ich arbeite gerne mit den Studienteilnehmern zusammen. Es ist alles interessant! Als Study Nurse bin ich Ansprechpartnerin für Patient und Arzt, quasi die Schnittstelle zwischen beiden“, so Isabelle Kohl: „Ich würde immer wieder diesen Beruf ergreifen“.

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Die Pressemitteilung wurde von Martina Dörzapf, Kurs MDA 12, im Rahmen des Moduls „Innerbetriebliche Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ bei Bettina Leuchtenberg, textschnittstelle | agentur für mediencontent & text, erstellt.
Foto privat.

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