Montag, 19. September 2011

Wissensbasiertes Marketing im Bildungssektor?


Bildungsbedarfe und Bildungsangebote frühzeitig aufeinander abzustimmen, ist für Bildungsanbieter nach betriebswirtschaftlicher Logik geschäftskritisch. Da Hintergrundwissen bereits bei der Angebotsentwicklung vorliegen sollte, müssen Bildungsanbieter konkrete Strategien und Vorgehensweisen kennen, um Nutzerbedürfnisse zu ermitteln: etwa anhand von Forschungsliteratur oder nötigenfalls eigener Erhebungen. Kenntnisse der sozialwissenschaftlichen Berufs- und Verbleibsforschung sind hier von Vorteil. Dennoch wird dieser Abgleich viel seltener systematisch vorgenommen, als eigentlich nötig wäre, was wahrscheinlich dem hohen Aufwand gezollt ist.

Demografischer Wandel, Agenda 2020, 10-Jahrespläne usf. aber haben wir überhaupt die passenden Bildungsprodukte? Kennen wir unseren Markt, kennen wir unsere Zielgruppe? Dann lernen wir sie doch kennen! Mit Kundenbefragungen ist intendiert, Marktdaten zu erhalten, um über ein zielgruppenorientiertes Marketing markt- und zielgruppengerechte Bildungsprodukte entwickeln zu können. Durch Interaktion und Kooperation mit den Befragten wird Wissen ausgetauscht bzw. neu generiert. Potenzielle Kunden werden dabei frühzeitig in den Produktentwicklungs- und Marketingprozess eingebunden. Damit geht es letztlich um die Implementierung von Wissensmanagement in den Marketingprozess, mithin um wissensbasiertes Marketing.

Darauf hat sich die schnittstelle:wissen spezialisiert. Und wenn Sie das interessiert, treten wir sehr gerne in den Dialog.

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